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Die Bibliothek der Dinge in London

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Wie die Leiter selber bezeugen, hat die Bibliothek der Dinge schon vielen Menschen geholfen, die eine eigene Firma aufbauen wollten oder bei der Schaffung eines gemeinsamen Gartens, beim organisieren von lokalen Märkten und Festen, wo sich das Viertel zusammen trommelt.

Die meisten Kosten der Bibliothek werden durch die Spenden des Crowdfundings gedeckt. Heute ist diese sogar ein Businessmodell für den anderen Teil Londons geworden. Was ein Kunde tun kann, wenn er in die Bibliothek (LoT Library of Things) geht, um sich ein Küchengerät oder ein anderes Haushaltsgerät auszuleihen, aber nur nachdem er auf der Webseite dessen Verfügbarkeit kontrolliert hat. Wie die Inhaber selber gesagt haben, basiert all dies auf das Vertrauen, dass die Menschen in das Ausleihen und das Teilen von Gegenständen haben.

Diese Aktivität verbreitet sich langsam auf der ganzen Welt und nicht nur in Großbritannien. Solche Tätigkeiten gibt es auch in den USA, in Deutschland, in Holland und in Kanada. Die Sharing Economy beschäftigt sich nicht nur mit Gütern, sondern auch mit Dienstleistungen und man hofft, dass es binnen 2025 einen Wert von 335 Milliarden Dollar pro Jahr betragen wird. Bekannte Beispiele dieser Sharing Economy sind Uber (die bekannte App für Anhalter), Airbnb, Taskrabbit und viele mehr.

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